20.05.2019

Dämmkappen sorgen für Energie- und Kosteneinsparung

Der erste Schritt, um vorhandene wirtschaftliche Energieeffizienzpotenziale zu erschließen, ist eine systematische Analyse der betriebstechnischen Anlagen. Die Paderborner Brauerei Haus Cramer GmbH & Co. KG hat gezeigt, was möglich ist. Das Unternehmen stellt mit 93 Mitarbeitern jährlich etwa 900.000 Hektoliter Bier her. Im Jahr 2012 hat die Brauerei begonnen, sämtliche Bauteile in ihren Rohrleitungen auf Energieeffizienzpotenziale hin zu prüfen. Die Einteilung von Komponenten in Energieeffizienzklassen (A bis G) ermöglichte dabei eine schnelle Übersicht über die Energieeffizienz von Bauteilen, ohne dass aufwendige Messungen nötig waren. Mithilfe von wiederverwendbaren Dämmkappen, die passgenau für jedes Bauteil angefertigt wurden, konnten in vier Systemen (Kesselhaus, Vor- und Rücklauf der Heizung sowie Kondensatentwässerung) 80 Prozent der Wärmeverluste dieser Bauteile vermieden werden. Die Energieeinsparung beläuft sich auf 52.530 Kilowattstunden pro Jahr und sorgt für eine Kosteneinsparung von jährlich 2.630 Euro.  

Autor

Stefanie Gauch-Dörre
Bildquelle UTBW