04.06.2019

Händetrockner in der Ökobilanz

Man findet sie überall – in Firmengebäuden, Verwaltungsgebäuden oder Fortbildungsstätten – Händetrockner. Sie sind ein bequemer Weg, sich die Hände zur trocknen. Doch wo sind sie hinsichtlich ihrer Ökobilanz im Vergleich zu anderen Trocknungsmöglichkeiten einzuordnen?

Anhand des kumulierten Primärenergieeinsatzes lässt sich eine klare Rangfolge verschiedener Trocknungsarten bilden: Am schlechtesten schneiden neue Papierhandtücher ab, am besten ein Luftstrahl-Trockner, der ohne Wärmezufuhr trocknet.

Professor Norbert Reintjes von der Hochschule Lübeck hat errechnet, dass der Ersatz der aktuell 32 Papierhandtuchspender der Hochschule durch Luftstrahl-Trockner pro Jahr 90.000 Euro laufende Kosten und 84 Megawattstunden Stromenergie einsparen würde.

Der letztjährige Sieger des KEFFIZIENZGIPFEL, die Firma Profilmetall-Gruppe in Hirrlingen, hat neben anderen Maßnahmen von Handtuchrollen auf Luftstrahl-Trockner umgestellt und konnte damit den bisherigen Energieverbrauch in diesem Bereich um mehr als die Hälfte absenken.

Noch ist diese Woche Zeit sich für den KEFFIZIENZGIPFEL 2019 zu bewerben und bis zu 10.000 Euro Preisgeld zu gewinnen.

Autor

Jürgen Maier
Bildquelle UTBW