17.10.2019

Energieeffizienz und Klimaschutz im Einzelhandel: Aldi Süd gibt Einblick in Logistikzentrum

Donaueschingen. Für eine besondere Veranstaltung für Einzelhändler hat ALDI SÜD sein Logistikzentrallager in Donaueschingen geöffnet. Neben einer Führung durch die Hallen, die einer Fläche von zehn Fußballfeldern entsprechen, gab es Vorträge zum Thema „Energiesparen wie die Großen“. Veranstaltet wurde das Unternehmerfrühstück von der Klimaschutzoffensive des Handelsverbands und der Kompetenzstelle Energieeffizienz (KEFF) bei der Industrie- und Handelskammer Schwarzwald-Baar-Heuberg.

Alexander Hengst, Geschäftsführer des Standorts Donaueschingen von Aldi Süd ließ es sich daher auch nicht nehmen, die anwesenden Händlerinnen und Händler persönlich zu begrüßen und kurz auf die Klimaschutzanstrengungen des Unternehmens einzugehen. „Der Einzelhandel hat in den vergangenen Jahren schon kräftig vorgelegt und seinen CO2-Ausstoss seit 1990 nahezu halbiert“, so Jelena Nikolic, Projektleiterin der Klimaschutzoffensive. Dennoch seien weitere Anstrengungen angesagt, auch Kundinnen und Kunden könne man mit Wohlfühltemperaturen und stimmungsvollem Licht für sich gewinnen. Das Licht war auch Thema der beiden Experten von der Firma Ridi-Leuchten aus Jungingen. Mit modernen LED-Leuchten lasse sich Energie sparen und die Ware eindrucksvoll inszenieren: „Eine gute Lichtplanung haben wir dann, wenn der Kunde ein Bild vom Laden auf seinem Instagram-Profil postet“, machte Andreas Wischgoll, Produktmanager Retail bei Ridi mit einem Augenzwinkern klar.

Ein weiterer großer Energiefresser im Handel ist Kühlung und Klimatisierung, insbesondere im Lebensmittelbereich. Auf welche Dinge man dort zu achten hat, erläuterte Michael Becker vom Ingenieurbüro Athos. „Für viele Vorhaben gibt es Förderprogramme, die auch von Einzelhändlern in Anspruch genommen werden können – so sind in jedem Laden mindesten 10-15 Prozent Energieeinsparung möglich“, fasste Simon Scholl, Effizienzmoderator der regionalen KEFF zusammen. Wichtig sei, sich im Vorfeld zu informieren. Dies geht durch die geförderten KEFF sowie die Klimaschutzoffensive des Handels kostenfrei, schnell und unbürokratisch. Bei der anschließenden Führung durch das Zentrallager staunten alle Beteiligten über die Fläche und Menge an Ware, die dort tagtäglich bewegt wird – selbstverständlich elektrisch mit Sonnenstrom vom Dach.

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