Deutschland

Energieeffizienz in der Wirtschaft

Das BMWI vereinfacht zum 1. Januar 2019 die Förderung von Energieeffizienz und erneuerbarer Wärme in Unternehmen. Das neue Programm ist offen für alle Branchen und Technologien und bietet viel Spielraum für die Umsetzung einer passenden Lösung. Ab jetzt haben Sie immer die Wahl zwischen einem Zuschuss und einem Kredit mit Teilschulderlass (Tilgungszuschuss).
Eine weitere Förderoption ist der „BMWI Förderwettbewerb Energieeffizienz“.
Dabei können Sie selbst festlegen, wie hoch Ihr Förderanteil (maximal 50%) ist, müssen sich aber im Wettbewerb mit anderen Förderanträgen durchsetzen. Es wird eine Rangfolge entsprechend der Fördersumme pro eingesparter Tonne Kohlendioxid gebildet. Ungefähr die Hälfte der Anträge wird gefördert. Es gibt pro Jahr mehrere Vergabeverfahren, die unabhängig voneinander stattfinden. Man kann sich also mehrfach bewerben, auch mit unterschiedlichen Förderquoten. 

 

Was wird gefördert?

  • Querschnittstechnologien   (Modul 1)
  • Erneuerbare Prozesswärme  (Modul 2)
  • Energie messen, steuern und regeln  (Modul 3)
  • Energiebezogene Optimierung von Anlagen und Prozessen (Modul 4)

Wer kann mitmachen?

Antragsberechtigt mit einer Betriebsstätte oder Niederlassung in Deutschland sind:

  • private Unternehmen
  • kommunale Unternehmen
  • freiberuflich Tätige, wenn die Betriebsstätte überwiegend für die freiberufliche Tätigkeit genutzt wird
  • Contractoren, die in dieser Richtlinie genannte Maßnahmen für ein antragsberechtigtes Unternehmen durchführen

Voraussetzungen für die Förderung

  • Gefördert werden Maßnahmen, die auf dem Gebiet der Bundesrepublik Deutschland durchgeführt werden.
  • Nutzungspflicht über mindestens drei Jahre
  • Der Zuwendungsempfänger muss schriftlich bestätigen, dass er in der Lage ist, den gesamten Eigenanteil zu tragen

Weitere Voraussetzungen findet man in der entsprechenden Richtlinie.

 

 

Verfahren

Beantragung über BAFA (Zuschuß)  oder KFW (Kredit)
Beantragung Energieeffizienzwettbewerb über VDI/VDE Innovation + Technik GmbH (VDI/VDE-IT)

 

 

Art und Form der Zuwendung

Energiebezogene Optimierung von Anlagen und Prozessen

Förderfähig sind die Investitionsmehrkosten inklusive Nebenkosten, die in unmittelbarem Zusammenhang mit der Umsetzung des beantragten Projekts stehen, notwendig und angemessen sind, sowie die Kosten für die Erstellung oder Bestätigung des geforderten Einsparkonzepts


Höhe der Förderung:

  • Für Querschnittstechnologien 30 % der förderfähigen Kosten, maximal 200 000 Euro pro Vorhaben
  • Prozesswärme aus Erneuerbaren Energien werden mit 45 % der förderfähigen Kosten gefördert 
    KMU erhalten zusätzlich einen Bonus in Höhe von zehn Prozentpunkten auf die förderfähigen Kosten
  • Mess-, Steuer- und Regelungstechnik werden mit 30 % der förderfähigen Kosten gefördert
    KMU erhalten zusätzlich einen Bonus in Höhe von zehn Prozentpunkten auf die förderfähigen Kosten
  •  Energiebezogene Optimierung von Anlagen und Prozessen werden mit 30 % der förderfähigen Kosten gefördert

Die maximale Förderung ist auf einen Betrag von 500 Euro pro jährlich eingesparte Tonne Kohlendioxid begrenzt

 

Ansprechpartner

Dr.-Ing. Jürgen Meyer

Jürgen
Meyer
Company Position
+49 711 252841-45
Friedrichstraße 45
70174 Stuttgart
Deutschland

Einreichungsfrist

31.12.2022

Stichtage

31.12.2022