Deutschland

DigiRess

Mit dem Programm "Digitale Anwendungen zur Steigerung der Ressourceneffizienz in zirkulären Produktionsprozessen" (DigiRess) unterstützt das Bundesumweltministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz Projekte zur Erschließung und Förderung von Potenzialen der Digitalisierung für mehr Ressourcenschutz und -effizienz.

Was wird gefördert?

Die förderfähigen Maßnahmen lassen sich in drei Förderschwerpunkte unterteilen.

  •     Digitale Optimierung von Produktionsprozessen
  •     Digitale Optimierung der Produktgestaltung
  •     Digitale Geschäftsmodelle für ressourceneffiziente und zirkuläre Wertschöpfung

 

Wer kann mitmachen?

  •  Die Förderung richtet sich hauptsächlich an kleine und mittlere Unternehmen (KMU)
  •  Großunternehmen sind nur in Verbundvorhaben mit KMU antragsberechtigt
  •  Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen sind ebenfalls nur als Verbundpartner antragsberechtigt

Verfahren

Die Förderung erfolgt in einem zweistufigen Verfahren. In einer Skizze stellen Sie Ihre Vorhabenidee zunächst dar. Die Skizze wird nach Kriterien der Förderrichtlinie im Wettbewerb mit anderen Bewerberinnen und Bewerbern bewertet. Erhält die Skizze eine Förderempfehlung kann ein Antrag auf Förderung gestellt werden. Die Einreichung der Skizzen erfolgt über das Skizzenportal des VDI Technologiezentrum.

Art und Form der Zuwendung

Die Förderung erfolgt mittels nicht rückzahlbarer Zuschüsse. Vorhaben können einen Zeitraum von 24 Monaten abbilden.

Die Höhe der Zuwendungen lässt sich in zwei Module einteilen.

  • Modul 1 (De-minimis-Beihilfe): Sofern die Voraussetzungen für eine Förderung im Rahmen einer De-minimis-Beihilfe bestehen, kann diese angestrebt werden. Die Zuwendung für ein Vorhaben im Rahmen einer De-minimis-Beihilfe ist auf einen Höchstbetrag von 200.000 Euro begrenzt. De-minimis-Beihilfen im Rahmen dieser Förderrichtlinie können nur von KMU beantragt werden. Kleinstunternehmen und kleine Unternehmen können eine Anteilfinanzierung bis zu 75 Prozent, mittelständische KMU können eine Anteilfinanzierung bis zu 60 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben und Kosten beantragen (Förderquote).
  • Modul 2 (Beihilfen im Rahmen der AGVO): Antragstellende, deren Vorhaben den Rahmen einer De-minimis-Beihilfe (Modul 1) überschreiten, können eine Innovationsbeihilfe für KMU (Artikel 28 AGVO) und eine Beihilfe für Prozess- und Organisationsinnovationen (Artikel 29 AGVO) beantragen. Sofern die Beantragung beider Beihilfen zulässig und angestrebt ist, sind diese in einem einzigen Antrag mit gleicher Förderquote zu beantragen. Es wird eine angemessene Eigenbeteiligung ‑ grundsätzlich mindestens 50 Prozent der entstehenden zuwendungsfähigen Kosten - vorausgesetzt.

 

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Ansprechpartner

britta.großmann

Britta
Großmann
Company Position
+49 711 252841-45
Friedrichstraße 45
Projektleiterin Energieeffizienz KEFF
70174 Stuttgart
Deutschland

Fördergeber

Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz

Einreichungsfrist

15.10.2022