11.02.2019

Der effiziente Weg zu weniger Plastik

Mehr Recycling ist notwendig, um wertvolle Ressourcen zu schonen. Dies gilt in besonderem Maße für Verpackungen. Bei der Gestaltung und Herstellung werden die Voraussetzungen geschaffen, dass die Verpackung zunächst effizient durch die Verpackungsanlage verwendet und nach ihrem Einsatz recycelt werden kann – mit möglichst geringem Energieaufwand. Dafür bedarf es einer besonnenen Materialauswahl.

Der Gesetzgeber bestärkt: Am 1. Januar 2019 ist das neue Verpackungsgesetz in Kraft getreten. Es löst die bisherige Verpackungsordnung ab und setzt auf eine umweltfreundliche Gestaltung von Verpackungen. Seither müssen die Lizenzentgelte, die die Hersteller für die Verpackungen ihrer Produkte an die dualen Systeme zahlen, ökologische Kriterien stärker berücksichtigen: Wer eine Verpackung verwendet, die sich gut recyceln lässt oder aus recyceltem Material besteht, zahlt nun weniger als der, der das nicht tut. Zudem hat das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) seit Anfang des Jahres die Recyclingquoten für Kunststoffverpackungen von 36 Prozent zunächst auf 58,5 Prozent erhöht. Ab dem 1. Januar 2022 steigen sie dann auf 63 Prozent an. Das sind nur zwei Bereiche aus dem Fünf-Punkte-Plan des BMU mit Maßnahmen für weniger Plastik und mehr Recycling.

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Autor

Stefanie Gauch-Dörre
Bildquelle UTBW