Deutschland

BMU-Umweltinnovationsprogramm

Gefördert werden innovative Pilotvorhaben in großtechnischem Maßstab, die erstmalig fortschrittliche technologische Verfahren zur Vermeidung oder Verminderung von Umweltbelastungen verwirklichen

Was wird gefördert?

Es werden bauliche, maschinelle oder sonstige Investitionen in Deutschland gefördert, inklusive der Ausgaben/Kosten der Inbetriebnahme sowie gegebenenfalls mit den Investitionen in Zusammenhang stehende Messungen zur Erfolgskontrolle in den folgenden Bereichen:

  • Abwasserbehandlung/Wasserbau
  • Abfallvermeidung, -verwertung und -beseitigung sowie die Sanierung von Altablagerungen
  • Bodenschutz
  • Luftreinhaltung einschließlich Maßnahmen zur Reduzierung von Gerüchen
  • Minderung von Lärm und Erschütterungen
  • Klimaschutzmaßnahmen wie Energieeinsparung, Energieeffizienz, Nutzung erneuerbarer Energien sowie umweltfreundliche Energieversorgung und -verteilung
  • Ressourceneffizienz/Materialeinsparung

Dabei wird vorausgesetzt, dass die geplante Technik/Technologie großtechnisch bislang in Deutschland noch nicht angewendet wird bzw. wenn bekannte Techniken erstmals in einer neuen verfahrenstechnischen Kombination zum Einsatz kommen sollen. Ferner soll die Technik/Technologie auf weitere, ähnliche Anwendungen übertragbar sein.

Wer kann mitmachen?

  • In- und ausländische Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft sowie sonstige natürliche und juristische Personen des privaten Rechts
  • Unternehmen mit mehrheitlich kommunalem Gesellschafterhintergrund
  • Kommunale Gebietskörperschaften, deren rechtlich unselbstständige Eigenbetriebe sowie kommunale Zweckverbände, die auf Basis des Zweckverbandsgesetzes beziehungsweise den entsprechenden Landesgesetzen zur kommunalen Zusammenarbeit der jeweiligen Bundesländer gegründet wurden
  • Sonstige Zweckverbände oder Körperschaften des öffentlichen Rechts

Anmerkung: Kleine und mittlere Unternehmen werden bevorzugt gefördert.

Verfahren

1. Einreichung einer Projektskizze zur Bewertung  der Projektidee (Hinweise siehe www.kfw.de/230)
2. Beantragung der Förderung

  • Für Investitionzuschuss: Antrag direkt bei KfW
  • Für Kredite: Antrag an Finanzierungspartner

HINWEIS: Mit dem Vorhaben darf unabhängig von der Art der Förderung nicht vor der Förderzusage begonnen werden.

Detaillierte Informationen zur Beantragung des Förderung sowie die Antragsformulare finden Sie hier.

Art und Form der Zuwendung

Die Förderung wird gewährt entweder als

  • Zinszuschuss zur Verbilligung eines von der KfW refinanzierten Hausbankkredits (Kredit bis zu 70 % der zuwendungsfähigen Ausgaben/Kosten ohne Höchstbetrag)  oder als
  • Investitionszuschuss (in der Regel bis zu 30 % der zuwendungsfähigen Ausgaben/Kosten)

Die Kreditlaufzeit kann bis zu 30 Jahre bei höchstens fünf tilgungsfreien Anlaufjahren betragen.

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Ansprechpartner

britta.großmann

Britta
Großmann
Company Position
+49 711 252841-45
Friedrichstraße 45
Projektleiterin Energieeffizienz KEFF
70174 Stuttgart
Deutschland

Fördergeber

Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit